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KOLLABORATION

Fred Perry x
Art Comes First

JULY 2020

Words by Harris Elliott, Sam Lambert & Shaka Maidoh
Photos by Dave Hendley

Inspiriert von dem Fotografen Dave Hendley, der 1977-1978 den Geist der Rude Boy Culture in Jamaika und Großbritannien einfing, blickt das Duo Art Comes First auf seine Bilder junger Männer, von denen jeder seinen eigenen Sinn für Stil hat.

Ich kannte Daves Arbeit schon viele Jahre, bevor ich den Mann kannte, der für das verantwortlich war, was oft als ikonische Musikporträts und bahnbrechende Reggae-Compilation-Alben verehrt wird.

Dave 'Rebel Music' Hendley war ein Pionier der jamaikanischen Musik und Kultur. Durch sein Kameraobjektiv und die Aufnahmen, die er über Trojan Records machte, konnte er dazu beitragen, diese mächtige Kultur in Großbritannien einzuführen. Dave war ein visueller Broadcaster mit einem Katalog von viszeralen Bildern vieler jamaikanischer Reggae-Künstler, die legendären Status besitzen. Dennis Brown, Gregory Issacs, Brennender Speer, Bim Sherman, Errol Dunkley, Marcia Griffiths, Lee Scratch Perry, diese Liste geht weiter und weiter und wird mit jedem Namen besser, der mit dem Klang unauslöschlich ist.

Wenn ich mir Daves Arbeit ansehe, fühlt es sich an, als wäre er ein fotografischer DJ mitten in einem Sound- Clash. Jeder Schuss fühlt sich eher wie eine unveröffentlichte Dub-Platte an als wie nur ein Foto. Sein unverkennbarer Stil spiegelt eine Einheit wider, eine Affinität, die er eindeutig mit der Kultur und seinen Subjekten hatte. Dave schuf zahlreiche intime und majestätische Porträts, aber oft mit einem Gefühl aus dem Stegreif. In den späten 1970er Jahren reiste er viele Male nach Jamaika. Er besuchte Orte, die der durchschnittliche Besucher der Insel nie zu betreten wagen würde. Dies war die Innenstadt von Kingston, das raue Jamaika, eine Gegend, die er eindeutig verehrte, da sie die Heimat vieler Künstler war, deren Musik er respektierte. Hier begann Dave, einige seiner zeitlosen Bilder dieser Rudies und Post-Rocker-Künstler zu schaffen.

Sehr selten war er ohne eine vertrauenswürdige Leica in seinem Besitz zu sehen. Die Wärme und Kraft seiner Porträts laden zum Lächeln ein, gleichzeitig fordern sie einen aber auch heraus. Dave arbeitete beim Reggae-Label Trojan Records als A&R-Mann und startete auch sein eigenes Plattenlabel, Sufferers Heights. Er war Dozent an der Central Saint Martins und Journalist für Blues and Soul, dem Magazin, das es ihm ermöglichte, die Freude und Kraft des Reggae im Vereinigten Königreich wieder bekannt zu machen. Dave Hendley war einer der ursprünglichen Multitasker, Jahrzehnte bevor dieser Begriff überhaupt existierte. Traurigerweise verstarb er 2016.

Art Comes First haben eine Affinität zu der Attitüde, die sich durch diese Bilder, die Musik und die Kultur zieht. Sam und Shaka haben tief in Hendleys Fotokiste gegraben, um eine Originalbearbeitung seines Werks zu kuratieren. Ein passender Tribut an einen "artical don", einen Pionier der Worte, des Klangs und der Kraft der Kultur, der seinen Fans und Newcomern gleichermaßen eine breitere Perspektive bietet.

- Words by Harris Elliott

Wir lieben es, wenn ein Kleidungsstück viel zu erzählen hat, um es in die heutige Zeit zu bringen - damit es in der Zukunft leben kann. Mit dem Fred Perry Archiv ist es, als wären wir Kinder in einem Süßwarenladen. Es steckt so viel Kultur in diesen Kleidungsstücken, die mit so vielen Menschen verbunden sind. Wir fühlen uns sehr geehrt und so inspiriert, zusammenzuarbeiten.

Die Kleidungsstücke, die wir ausgewählt haben, erinnern uns so sehr an die Bilder des britischen Fotografen Dave Hendley. Er hielt die Musik der Rebellen in Jamaika und UK in den Jahren 1977-1978 fest. Er dokumentierte somit das, was wir die Rudeboy-Bewegung nennen.

Viele der Archivstücke von Fred Perry fühlten sich für uns nicht wie Kleidung an, sondern eher wie Charaktere aus den Bildern von Herrn Hendley und das hat uns tagelang inspiriert. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir dieselbe Geschichte, die ihr auf diesen Bildern dokumentiert seht, durch Kleidung weitererzählen können.

Die Rudeboy-Kultur wird heute von vielen jungen Künstlern neu interpretiert. Dies alles ist den Marken, der Musik und der Kunst der damaligen Zeit zu verdanken, die bis heute bei uns allen Anklang finden. Wer einmal Rudeboy war, wird immer Rudeboy bleiben.

Wir fühlen uns als Storyteller unserer Generation und mit Fred Perry als Motor können wir kilometerweit laufen - es ist eine weltweite Bewegung. Ihr wisst, wie das Sprichwort lautet: "Unsere Unterschiede & Einzigartigkeit machen uns mächtiger."

Words by Sam Lambert & Shaka Maidoh (Art Comes First)